24 Songs to X-Mas VIII

Beauty

Ich muss aufpassen. Da liest jemand mit, der extrem mitdenkt und das hastig zusammengeschusterte von mir als solches erkennt. Deshalb wird es heute etwas später mit dem Sonnenuntergang.

Ryuichi Sakamoto sollte kein unbekannter sein. Er liebt Debussy über alles, hat eine klassische Klavierausbildung und hatte einen starken Hang zu Kraftwerk, weshalb er ein Drittel des Yellow Magic Orchestras bildete. Dann ging er einige fruchtbare Kooperationen zum Beispiel mit David Sylvian ein und schrieb den großartigen Soundtrack von Furyo (Merry Christmas, Mr. Lawrence), in der er neben David Bowie die Hauptrolle erhielt. Mit David Byrne schrieb er den Soundtrack zum letzten Kaiser, wofür die beiden auch glatt einen Oscar bekamen. Für Bladerunner schrieb er leider nicht den Soundtrack, aber das ist ein anderes Thema.

Seine Soloalben sind bunt gemischt und quitschfidel von japanischen Traditionals bis beinharte Jazzdingers. Die Scheibe „Beauty“ sticht aus seinen Werken meines Erachtens heraus. Ich mach mal Name Dropping einiger beteiligter:

Arto Lindsay, Sly Dunbar, Brian Wilson, Youssou N’Dour und – Tataaa! – Robert Wyatt. Von der Haltung her erinnert mich Sakamoto an Herbie Hancock: ständig am Experimentieren, Probieren, Stile und Genres einfach mal so mitnehmen.

http://youtu.be/mkUOblvARNk

„A Rose“ ist schön. Über den Text kannst Du Dir gerne selbst den Kopf zerbrechen. Ich schieße heute lieber nicht aus der Hüfte, bevor irgend jemand wieder ganz genau mitliest. Und da man auf einen Bein schlecht steht, gleich noch „After All“ von Neo Geo angebracht, welches von Bill Laswell produziert wurde. Genau, der dicke Bassdaumen von Material.

http://youtu.be/_lXtQStQ82o

Mehr über Ryuichi Sakamoto wieder mal bei Wiki.

2 Antworten auf „24 Songs to X-Mas VIII“

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