Public Image Ltd. – Four Enclosed Walls

Dank einiger Vinylpredigten bin ich zur Zeit wieder mit meiner musikalischen Vergangenheit konfrontiert. Das Kambrium der Popgeschichte geschah ja zwischen 78 und 83. Fünf kurze Jahre, in denen mehr passierte, als in den gesamten 35 darauffolgenden Jahren.

Für die Nahost- und Balkanpredigt zog ich die Flowers of Romance von PIL heraus. Eigentlich finde ich alles toll, was vor dem meines Erachtens schrecklichen „This is not a Love Song“ von ihnen eingespielt wurde. Die Flowers of Romance ist die erste Scheibe ohne dem Basswahnsinnigen Jah Wobble. John Lydon kratzte sich sorgenvoll am pickligen Kinn und hüpfte tief in das Studio, um irgendwas bis dato Unerhörtes zu schaffen. Was ihm gelang. „Four enclosed Walls“ war eine Nummer, die damals in Clubs gespielt wurde. Sie ist kraftvoll, hart, energetisch, treibend. Eigentlich verwundert es, dass Rick Rubin das Schlagzeug nicht für die erste Run DMC sampelte…

Coil – How to destroy Angels

Nach der Arbeit besuchte ich Volker in seinem kleinen, schönen Laden. Da wartete die Platte schon im Regal auf mich. Sie stand im Regal und leuchtete Orange vor sich her, um mich anzuziehen. Ich nahm sie zur Hand und wie ich den Titel las, wußte ich, dass ich diese Platte kaufen muss. Auch wenn dafür fast mein ganzer Tagelohn draufgeht. Eine Platte mit dem Titel „How to destroy Angels“ ist wichtiger als Essen auf dem Tisch.

Coil faszinieren mich seit langer Zeit. Seitdem ich „The Anal Staircase“ in einem Ramschstapel in den 80ern fand. Ich habe wenig von Coil, gerade mal die LP „Horse Rotovator“, besagte EP und seit heute die einseitig gepresste Platte, die ich heute also bei Volker erstand. Aber ich las so einiges über sie und so ziemlich alles, was ich bisher von ihnen erfuhr, fasziniert mich. Sie beschäftigen sich mit der Seite des Lebens, die unangenehm ist. Und das ohne Wichtigtuerei. Es geht um Tod und Schmerz, um die Dunkelheit und Kälte des Universums, um Rituale, Sex, Gewalt, Lust. Doch sie erkunden das nicht als aufgeregte Typen, die mit ihrer Arbeit protzen. Sie gehen mit großer Ernsthaftigkeit und Genauigkeit an ihr Werk. Manchmal erinnern sie mich an Chirurgen, die konzentriert in den Gedärmen unseres Lebens nach Geheimnissen suchen, um diese freizulegen und zu präsentieren. Dann erinnern sie mich an uralte Schamanen, die über Foltermethoden der Inkas berichten. Es verwundert nicht, dass sie im Tempel ov Psychic Youth Mitglieder waren, wie auch bei Throbing Gristles, dieser durchaus verstörenden Band um Genesis P Orridge Ende der 70er. Ihre Haltung erinnert mich an Alan Moore, dem Comicautoren und selbsternannten Schamanen.

How to destroy Angels ist ein unglaublich starker und intensiver Titel, wie auch Blood from the Air oder The first 5 Minutes after a violent Death. Ursprünglich sollten sie den Soundtrack von Hellraiser liefern. Der Soundtrack existiert zwar, doch er kam leider nicht zum Einsatz.

Der Track selbst wirkt auf mich wie ein Ritual. Er wirkt bedrohlich, düster, in einem weiten Raum. Man hört Gongs, Metalplatten, Schaben und Reiben von Eisen oder Stahl. Der Titel und die dazugehörigen Geräusche haben das Potential von schrecklichen Bildern, die im Kopf entstehen können. Es ist ein unheimliches Experiment, Klang und Namen in Deckung zu bringen. Die Geräusche haben eine Kälte, aber auch Ruhe. Da ist keine Eile, alles geschieht ruhig, unerbittlich ruhig. Aus der Tiefe kommen hallverwaschene Gongs, in der Nähe liegen die hohen Geräusche, die wie Herumspielen mit Schwertern klingen. Sie liefern den Soundtrack zu einer Szene, die der Zuhörer gestalten muss. Wie stellst Du dir die Zerstörung von Engeln vor, wenn Du dieser Musik lauschst? Welche dunklen Bilder entlocken Coil Deinem Unbewusstem? Wie stellst Du Dir die Engel vor? Und wie werden sie zerstört? Von wem? Weshalb? Und was geschieht dann?

Ich nenne dies psychoaktive Musik für Fortgeschrittene. Es fordert den Zuhörer heraus. Und wenn ich ganz ehrlich bin: ich traue mich noch nicht die Türe zu öffnen, hinter der ich meine dunklen Bilder gelagert habe.

Ich finde es wichtig, dass es solche Kunst gibt. Sie kann Ebenen in uns wecken, die wir seit Jahrhunderten durch angesammelte Kultur, Zivilisation und Gesellschaft von uns halten wollen. Pantheismus, Schamanismus, uralte Rituale. Kein Grund, sich schnell Neuheide zu nennen, aber eine Gelegenheit der ungewohnten Auseinandersetzung mit sich selbst.

Basement Jaxx – Remedy

Nerdwarnung

Höchste Zeit, Basement Jaxx LP Remedy gehörig abzufeiern. Meine erste (akustische) Begegnung mit ihnen machte *Bing* in meinem Kopf und wiederholte sich so einige Male. Es begann mit Red Alert. Komische Chöre, eine zweigeteilte Bassline mit Dieselantrieb, dieser komische Two-Step-Beat, alles lupenrein produziert. Ich war verzaubert.

Ich besorgte mir die CD (ja, damals wusste ich es nicht besser, aber schon bald kaufte ich alles Vinyl von ihnen, was ich erwischen konnte) und stieß auf ein Füllhorn kosmischer, durchgeknallter, meist gutgelaunter Musik. Für mich ist das Album ein Gral des Dancefloors. Einen guten Track rauszuschießen ist zwar nicht einfach, aber keine Seltenheit. Ein ganzes Album hinzukriegen ist da schwerer. Ein großartiges Album mit Tanzmusik zu schaffen ist so selten, wie eine Schneeflocke in der Hölle.

Ich suchte bewusst die Stücke extra ohne die offiziellen Videos raus, um nicht von der Musik abzulenken. Die Bilder sind witzig, sicher, aber die Tracks verkommen dabei oftmals zur Untermalung und verlieren die Aufmerksamkeit, die man ihnen zukommen lassen kann. Sie halten es aus.

Rendez-Vu hat eine Flamengo-Gitarre im Anschlag. Darauf singt ein Vocoder. Das ist schon eine verwegene Kreuzung und die Nummer hat auch einen Spaghetti-Western-Break. Wie kommt man auf so etwas?

Mit Jump ’n‘ Shout hauen sie dann richtig auf die Kacke. Hitzig, wirklich treibend mit so großartigen Vocals von Slarta John. Wie eine Warnsirene schraubt sich seine Stimme immer höher, von weiteren Shouts angetrieben, um dann zu eskalieren. Das ist dreckig und schön und wild.

Yo-Yo hat einen wunderbar eiernden Beat und zeigt in seiner Stimmung in Richtung des zukünftigen Get Me Off.  Es ist sexy und nasty, vielleicht filthy, aber auf alle Fälle witzig, interessant und irgendwie geheimnissvoll. Das sollte ich mal dringend auflegen.

Das ist schön, die Platte abzuarbeiten. Ich hörte sie einige Zeit nicht mehr und jeder Track schenkt mir bei den ersten Tönen ein Grinsen. Wie auch U can’t stop me. Das Intro ist Motown, um dann wieder dieses typische Eiern aufzuweisen. Die Schichten sind witzig. An jeder wurde geschliffen und poliert, das ist schon sehr fein gemixt.

Mit Always be there wagen sie sich in Richtung Trip Hop in Two Step. Ich kriege kein Ende hin. Feier ich jetzt wirklich jede Nummer ab? Diese ist es auf alle Fälle wert. Welch ein Intro, um dann mit so einer jazzy Gesangsnummer abgeholt zu werden. Die Beats stolpern hastig vor sich her und die Flächen schieben das ganze gleichmäßig vor sich her. Meines Erachtens meisterhaft umgesetzt.

Kennst Du White Noise, diese LSD-Verrückten Briten Ende der 60er mit ihren Album An Electric Storm? Same old Show ist eine Wiedergeburt davon. So weit liest hoffentlich kein Kind mit, insofern kann ich schreiben, dass dieser Track wie Sex auf psychedelischen Drogen in der Tradition von White Noise vertont ist.

Ich darf mal drauflos deuteln, dass die 3 Stimmebenen das Es, das Ich und das Überich repräsentieren: Die Frauenstimme in ihrer Lust ist das Unbewusste, das Triebgesteuerte (es dürfte von mir aus auch gerne eine Männerstimme sein. Hier ist der Track tatsächlich sexistisch). Da ist dann der Chor in der Mitte, der drauflosmarschiert. Das Ich, klarer Fall. Das Ich versucht halt drauflos zu handeln. Der Zombie der 3 Ebenen. Und diese herrschende Stimme, die da drauflos shoutet ist das Überich, schön Befehle schreiend. Seine Angestrengtheit ist Zeugnis seiner eigentlichen Impotenz. Kann das Überich tatkräftig sein? Also aktiv? Ich kenne mich damit zu wenig aus.

Bingo Bango ist Programm. Auf diesem Album wirkt sie wie eine leicht doofe Ibiza-Nummer. Aber egal, ich mag ja auch Just 1 Kiss.

Stop 4 Love haut mich gerade um. Diese Nummer habe ich total verdrängt. Das ist ja Ohrenschokolade mit Nougat und Krokantsplittern. Was für ein fremdartiges Bild hier gezeichnet wird. Es hat eine ähnliche Wirkung wie Lucy in the Sky with Diamonds von den Beatles. Das ist meines Erachtens Kunst auf hohem Niveau. Würd ich glatt mit FKA Twigs mischen. Und davor Japans Sons of Pioneers. Mysteriös, exotisch, perlend. Funktioniert sicher unter Fritz Langs Indienfilme.

Don’t give up ist eine Bremse zu Beginn und wird mitunter nervig, auf eine nicht so angenehme Art und Weise. Es ist eine schwere, walzende Nummer. Ich kann mich damit gerade nicht anfreunden. Deshalb poste ich sie nicht.

Die Schlussnummer Being with you ist jetzt auch nicht der Überhammer, aber immerhin ein launisches Ende, die gerne uplifting wäre. Nicht schlecht, solides Handwerk.

Übersprungen wurden die ganzen netten Interludes und Jazzaludes und was weiß ich noch alles. Hier eines mit Winke-Winke meinerseits, solltest Du bis hierhin dich durchgearbeitet haben. Als Album auf alle Fälle ein Burner. Kann man gut im Auto hören, wenn man eines hat. Oder bei der Arbeit am Computer. Der Spannungsbogen beginnt gutgelaunt, nimmt Fahrt auf, gibt im dritten Viertel großartiges Kopfkino, um bei den letzten beiden Nummern einem auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

 

Jimi Tenor – Sirens of Salo

Jimi Tenor ist ein kleiner, knuddeliger Mann mit viel, viel Erfahrung und Wissen und Talent und einem enormen Spieltrieb. Aus ihm sprudeln Töne, Harmonien und Bilder, die oft aus der Zeit gefallen zu sein scheinen. Ja, er ist ein Mensch des Barocks, der ohne weiteres Afrobeat und Schmusesoul zusammenbringen kann…

Blumfeld – Kommst Du mit in den Alltag

Mehr Poesie in den Alltag. Mehr Lächeln in die Gesichter der müden Menschen tackern. Mehr Gründe zur Freude finden. Heute ist der 1. April und ich erkenne nicht mehr den Unterschied zwischen Scherzen und ernsten Nachrichten. Alles nur noch hochgejazzter Kram, Hysterie, Panik.

Gib mir Deine Hand und halte meine eine Weile. Nieder mit den Umständen.

Jonathan Richman – I am straight

Sollte es noch irgend eines Beweises benötigen, dass  Jonathan Richman ein ganz wunderbarer Geschichtenerzähler ist, der sollte sich einfach folgenden Song anhören.

I, called this number three times already today.
But I got scared, I put it back in place.
(I put my phone back in place)
I sure don’t know if I should have called up.
Look just tell me if I’m out of place.

‚Cause here’s your chance to make me feel awkward.
And wish that I had never even called up this place.
I saw you though today, you know walk by with Hippie Johnny.
I had to call up and say, how I want to take his place.

So this phone call today concerns Hippie Johnny.
He’s always stoned. He’s never straight.
I saw you today, you know walk by with Hippie Johnny.
Look, I had to call up to say, how I want to take his place.

See, he’s stoned.
Hippie Johnny.
Now get this, I’m Straight, and I want to take his place.
Now look, I like him too.
(I like him…)
Hippie Johnny.
But I’m Straight, and I want to take his place.
I’m Straight.
I said I’m Straight.
I’m proud to say…
Well, I’m Straight and I want to take his place.

Now I’ve watched you, walk around here. I’ve watched you meet.
With boyfriends(I know) and you tell me how they’re deep.
Look but, I think… If these guys, if they’re really so great,
Tell me why can’t they at least take this place and make it straight?

Why always stoned,
Like Hippie Johnny is?
I’m straight, and I want to take his place.
I’m certainley not stoned,
Like Hippie Johnny is.
I’m Straight, and I want to take his place.
I’m Straight.
I said I’m Straight.
I’m…
I’m Straight, and I want to…
(Alright, all you Modern Lovers, What is it?)

I’m Straight!
(Tell the world now).
I’m Straight!
(That’s it).
I’m Straight!
(Yeah).
I’m Straight, and I want to take his place.

Roxy Music – Same Old Scene

Flesh And Blood ist die Übergangsscheibe zwischen den alten und den neuen Roxy Music und mit Same Old Scene zeigen sie deutlich in Richtung Avalon, ihrem Meisterwerk.

Es ist die Süße und Traurigkeit in der Dynamik, die mir das Herz beim Hören klammert. Manzanera spielt hier eine großartige Funkgitarre und MacKay spielt einen Saxophon-Riff, von denen viele Bands in den 80ern nur Träumen können.

Leonard Cohen – First We Take Manhattan

Die 80er und 90er waren nicht gut für viele der älteren Musiker. Postpunk, New Wave, HipHop und Rap, Leftfield, Jungle, Drum n Bass, Triphop und einige weitere Genres waren frisch und knusprig und da störten die alten Männer (und Frauen) nur. Sie wurden erst wieder im neuen Jahrtausend gebraucht, als die jungen Leute leer wurden und ihnen nichts  mehr einfiel. Der Kreis schloß sich (und mit dem Ableben von Chuck Berry gestern ist sowieso alles vorbei, tot und hinüber. Hail, Hail Rock n Roll meinen Arsch).

So erging es auch Leonard Cohen. Seine Songs begannen ein Eigenleben zu führen. Bird on the Wire wurde von den Neville Brothers gecover, Halleluja von Jeff Buckley. Selbst die derben Coil spielten mit bzw. Who By Fire nach. Leonard Cohen selbst hatte einen kleinen Achtungserfolg 1988 mit First we take Manhattan. Ein guter Song mit einer – bitte entschuldige die deutliche Sprache – beschissenen Produktion und einem noch beschisseneren Video. Man spürt den Druck des Zeitgeists und das Bemühen in der Produktion, diesem gerecht zu werden. Ach, hätten sie es doch gelassen, hätten sie doch den Nerv gehabt, es zeitloser zu produzieren. Es bettelt nach guten Remixen.

Über allem aber: der Text. Was für machtvolle Bilder und welch ein super Plot.

They sentenced me to twenty years of boredom
For trying to change the system from within
I’m coming now, I’m coming to reward them
First we take Manhattan, then we take Berlin
I’m guided by a signal in the heavens
I’m guided by this birthmark on my skin
I’m guided by the beauty of our weapons
First we take Manhattan, then we take Berlin
I’d really like to live beside you, baby
I love your body and your spirit and your clothes
But you see that line there moving through the station?
I told you, I told you, told you, I was one of those
Ah you loved me as a loser, but now you’re worried that I just might win
You know the way to stop me, but you don’t have the discipline
How many nights I prayed for this, to let my work begin
First we take Manhattan, then we take Berlin
I don’t like your fashion business mister
And I don’t like these drugs that keep you thin
I don’t like what happened to my sister
First we take Manhattan, then we take Berlin
I’d really like to live beside you, baby
And I thank you for those items that you sent me
The monkey and the plywood violin
I practiced every night, now I’m ready
First we take Manhattan, then we take Berlin
I am guided
Ah remember me, I used to live for music
Remember me, I brought your groceries in
Well it’s Father’s Day and everybody’s wounded
First we take Manhattan, then we take Berlin

Flying Lotus – Never Catch Me

Vieles, was mir selbstverständlich erscheint, ist es nicht (mehr). Auf den Vinylpredigten kennen Menschen Frank Zappa nicht. Oder Joy Division. Gestern zeigte jemand auf mein Pig Pen-Tattoo und fragte, ob dies Snoopy sei. Ja, das ist ein Nebeneffekt des Alterns. Aber Zappa und Joy Division hielt ich für musikalische Größen wie Frank Sinatra oder Elvis Presley. Die auch langsam der Vergessenheit entgegen singen. Das ursprüngliche „Alles fließt“ wird zum Fluch. Außerhalb der Bubble ist feindliches Gebiet. Komischer Gedanke. Es fällt mir schwer, mich an ihn zu gewöhnen.

Vielleicht fühle ich mich deshalb angetrieben, Dinge festzuhalten. Doch bei genauerer Betrachtung scheint es mir, als ob ich ja nichts weiter als Daten, die im Netz gespeichert sind, neu zu verknüpfen. Es ist auch ohne mein Zutun da. Warum ist es mir wichtig, auf Ausgesuchtes zu verweisen? Ist meine Meinung wichtig? Interessiert es überhaupt jemand? Es ist ja nicht so, als ob man mit viel Feedback überhäuft werden würde. Zumindest ich nicht. Da bleibt mir als Antwort nur, dass ich es kann und will. Auch wenn dies alles irgendwann gelöscht ist oder vergessen irgendwo im übermächtigen Internet lagert, ist jetzt der Moment, in dem ich mich damit auseinander setze. Mein Herz und mein Hirn nutze, um Gedanken und Gefühle zu erzeugen und dies festhalte. Es macht mir Spaß und die Freude ist groß, wenn es wahrgenommen wird. Vielleicht würde ich auch nicht damit aufhören, wenn ich sicher wüsste, dass es niemand liest. Denn es erzeugt trotzdem eine Freude des Schaffens. So unbedeutend sie auch ist, fühle ich Gutes dabei.

Ich komme gerade von der Vinylpredigt „Lang lebe der Tod!“. In der Vorbereitung hörte ich mich intensiver in Flying Lotus‘ You Are Dead hinein. Ist ja naheliegend. Dabei stolperte ich zum Video des Songs Never Catch Me mit Kendrick Lamar am Mikrofon. Ein sehr schönes und lebendiges Video zum Thema. Die einzige Grenze die es zu akzeptieren gilt, ist der Tod. Vielleicht.